Gelebte Integration

Erfahrungsberichte

Familie Almahmud ist aus Damaskus nach Lustenau geflüchtet und hat bei Familie Vetter ein neues Zuhause gefunden Familie Almahmud ist aus Damaskus nach Lustenau geflüchtet und hat bei Familie Vetter ein neues Zuhause gefunden

Beim Wohnen helfen

Renate und Hubert Vetter sind nach dem Auszug ihrer erwachsenen Kinder einen außergewöhnlichen Weg in Sachen gelebte Integration gegangen. Seit 10 Monaten lebt eine syrische Familie mit zwei kleinen Kinder im oberen Stock ihres Hauses und bereichert das Zusammenleben jeden Tag.

Quelle: Gemeinde Lustenau, Zusammen.Leben
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Flüchtlinge helfen die Schutzwege für die Volksschüler in Altenstadt zu sichern

Schülerlotsen Altenstadt

Der Elternverein Altenstadt organisiert jedes Jahr die Schülerlotsendienste bei der vielbefahrenen Straße beim Kloster in Altenstadt. Dieses Jahr stand das Angebot aufgrund der sinkenden Beteiligung an den Lotsendiensten auf der Kippe. Obfrau Manuela Wieser wandte sich daraufhin an die Stadt Feldkirch, die gemeinsam mit der Caritas vier Flüchtlinge vermitteln konnte, die dieses Ehrenamt gerne übernommen haben.

Quelle: Stadt Feldkirch
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Jeden Freitag im Naflahus

Interkultureller Mittagstisch

Das Naflahus in Altenstadt öffnet jeden Freitag von 10 bis 14 Uhr seine Türen für einen interkulturellen Mittagstisch. Ab 10 Uhr wird gekocht, um 12.30 Uhr gegessen.

Quelle: Stadt Feldkirch
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Bibliotheksleiter Peter Ladstätter (li) mit seinen Helfern Jusef Karimi aus Afghanistan (Mitte) und Sajed Mirsalimi aus dem Iran (re).

Mini Jobs bewähren sich

Dem Wohle der Allgemeinheit dienen und sozialen Charakter haben, das sind nur zwei Kriterien, denen gemeinnützige Arbeiten entsprechen sollen, die Asylwerber verrichten dürfen. In Lustenau, der ersten Vorarlberger Gemeinde, die die Beschäftigungsinitiative umgesetzt hat, zeigt sich, wie Integration funktionieren kann. Wir waren zu Besuch in der Bibliothek, wo sich zwei junge Männer einmal wöchentlich sehr darüber freuen, helfen zu können...

Quelle: Gemeinde Lustenau
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Das Spendenlager „Lädili“ im Schützengarten wird von ehrenamtlichen Helfern gemeinsam mit Flüchtlingen abgewickelt.

Netzwerk für Flüchtlinge in Lustenau engagiert sich im „Lädili“

Ein starkes Zeichen der Solidarität und Hilfsbereitschaft setzen viele Lustenauerinnen und Lustenauer, die sich seit vergangenem Jahr mit hohem persönlichem Engagement für Flüchtlinge in unserem Ort einsetzen. Unter anderem gibt es im Schützengarten ein Lager für die Sachspenden wie Geschirr, Kleidung, Schuhe und Spielsachen. Das Spendenlager „Lädili“ wird vom ehrenamtlichen Netzwerk zusammen mit Flüchtlingen betreut.

Quelle: Gemeinde Lustenau
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Ein fernes Land packend näher gebracht: Wissenschaftler Farid Sayed hielt im Schützengarten einen Vortrag über Afghanistan.

Einblick in das Land am Hindukusch

Am Freitag, den 25. Novmeber lud "dô-sin", das Netzwerk für Flüchtlinge in Lustenau zum Vortrag mit Farid Sayed in den Schützengarten. Der in Afghanistan geborene Politikwissenschaftler hat umfassende Erfahrung beim Roten Kreuz in Afrika, Asien und dem mittleren Osten gesammelt. Er lebt seit 11 Jahren in Österreich und ist gefragter Referent zu Afghanistan für im Asylbereich tätige NGOs.

Quelle: Gemeinde Lustenau
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Die stolzen Gewinner zeigen ihre Pokale.

1. Rang für Harder Flüchtlings-Mannschaft!

Am Sonntag 10.07.2016 haben die Flüchtlinge aus Hard beim Friedensturnier der Kulturen und Nationen in Klaus mitgespielt. Von 12 Mannschaften haben Sie den tollen 1. RANG erreicht. Sie waren unbesiegbar, haben alle Matchs gewonnen und kein Tor vom Gegner erhalten!!! Wir sind stolz auf unsere Mannschaft!

Quelle: Gemeinde Hard
Beim Einräumen und in Schuss halten des Sachspendenlagers werden viele Hände gebraucht, Emilie und ihre Cousine Franziska helfen eifrig mit.

Sachspendensammlung für Flüchtlinge

Jeden ersten Samstag im Monat wechseln im Schützengarten Sachspenden ihre Besitzer. Hilfsbereite Lustenauerinnen und Lustenauer bringen alles, was Dachboden, verwaiste Kinderzimmer und überfüllte Schränke hergeben und Lustenaus Flüchtlingen ist direkt und unkompliziert geholfen. Zwischen Fußballschuhen und Bettwäsche erlebt man beim Lokalaugenschein hautnah, wie einfach Helfen sein kann.

Quelle: Gemeinde Lustenau | www.lustenau.at
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Sibylle von der Bibliothek präsentiert ihren Büchertisch, der vom 11. Juli bis 10. September Unterrichtsmaterialien für Flüchtlinge bereithält.

„Bücher sagen Willkommen“

Die beiden Lustenauer Buchhandlungen Brunner und Bücherwurm und die Bibliothek Lustenau führen im Sommer ein gemeinsames Projekt zum Kauf von Medien für Deutschkurse durch. Vom 11. Juli bis 10. September sind Büchertische aufgestellt. Alle dort „gekauften“ Bücher werden den Flüchtlingen für die Deutschkurse zur Verfügung gestellt.

Quelle: Gemeinde Lustenau
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Belal freut sich über sein neues Rad! Vlnr Gemeinderätin Christine Bösch-Vetter, Erich Wüstner, Pedalpirat Ralph Holleinstein, Paul Sturm, Lothar Kurzemann und Markus Hämmerle von der Radwerkstatt, Flüchtlingskoordinatorin Andrea Hollenstein mit Kasimir, Bürgermeister Kurt Fischer und Radwerkstatt-Mitarbeiter Hamid Shafak

Lustenauer Radwerkstatt läuft wie geschmiert: 100. gespendetes Fahrrad übergeben

In der Rathausstraße liegt der Duft von Schmieröl in der Luft: In der ehrenamtlichen Radwerkstatt bringen die vier Pensionisten Erich Wüstner, Paul Sturm, Lothar Kurzemann und Markus Hämmerle gemeinsam mit Flüchtlingen gespendete Fahrräder in Schuss. Am Dienstag, den 14. Juni konnte das 100. Fahrrad übergeben werden: Der elfjährige Belaal Alfarawi freut sich über seinen neuen Untersatz!

Quelle: Gemeinde Lustenau
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Laufend lernen die Flüchtlinge vom Glaserweg mit Harald Hagen Lustenau kennen.

Jeder Schritt zählt – Lauftraining für Flüchtlinge

Nichts verbindet mehr als Sport - eine Erfahrung auf die der Lustenauer Harald Hagen nicht mehr verzichten möchte. Eigentlich wollte er sich nur fit laufen für einen Marathon, jetzt trainiert er mit Flüchtlingen. Die Trainingsgruppe ist ein Projekt des Netzwerkes für Flüchtlinge und zeigt, wie es laufen kann.

Quelle: Gemeinde Lustenau
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Für Monika Bodlak-Kräutler und das Team des Sprachencafés ist, anderen Menschen zu helfen, nicht nur selbstverständlich, sondern auch erfüllend.

Sprachencafé: „Hallo, wie geht’s?“

Im W*ORT in Lustenau treffen sich jeden Donnerstagabend Menschen aus vielen Nationen um sich auszutauschen, um Kontakte zu knüpfen und um etwas für den Alltag mit nach Hause zu nehmen: Nichts integriert mehr als eine gemeinsame Sprache. Zu Gast im Kaffeehaus der Sprachen.

Quelle: Gemeinde Lustenau / Zusammen.Leben
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Gute Laune, viel Herzlichkeit und dreckige Hände schweißen das Team der Radwerkstatt zusammen.

Mechaniker mit Herz in Lustenau

Sie sind ein geniales Trio, ein Einzelhandelskaufmann, ein Ingenieur und ein Lehrer. Alle im Ruhestand und mit der Motivation, Flüchtlinge mobil zu machen. Die ehrenamtliche Radwerkstatt in der Rathausstraße ist ein Projekt mit viel Engagement und noch mehr helfenden Händen.

Quelle: Gemeinde Lustenau
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Kochen verbindet | © Edith Rhomberg Nicht nur Fußball spielen, auch Kochen verbindet. - © Edith Rhomberg

Fußballspielen, Kochen und ein vergnüglicher Abend

Im April 2016 kamen in Dornbirn, beim SC Hatlerdorf insgesamt etwa 30 Leute zu einem vergnüglichen Abend zusammen. Der Verein – Altherren des SC Graf-Hatlerdorf – hatte im Oktober vergangenen Jahres vier Flüchtlinge aus dem Irak in ihre Mannschaft aufgenommen. Zum Dank dafür wollten die neuen Spieler, die von der Caritas betreut werden, für ihre Fußballkollegen und deren Frauen richtig aufkochen. Alle bedienten sich gern und reichlich am Vorspeisenbuffet und den köstlichen Hauptgerichten. So geht ein tolles Miteinander der Kulturen – beim Fußballspielen, beim Einkaufen, Kochen und gemeinsamen Essen.
Zum vollständigen Artikel: www.vol.at

Beitrag für unsere Heimatgemeinde

Gaisbühel: Unser Beitrag für unsere Heimatgemeinde

Rund 100 Flüchtlinge wohnen im Haus Gaisbühel der Caritas, darunter viele Jugendliche und Kinder. Hinzu kommen die vielen Ehrenamtlichen und die Besucher der Deutschkurse, die täglich am Gaisbühel aus- und eingehen. Solch stark frequentierte Plätze müssen sauber gehalten und gepflegt werden.

Dieser Aufgabe nehmen sich unsere Bewohner gerne an. Sie möchten schließlich ihren Heimatgemeinden, die sie so herzlich aufgenommen haben, etwas zurückgeben. Aus diesem Grund sind sie täglich ehrenamtlich in den unterschiedlichsten Bereichen in der Region im Einsatz. Regelmäßig zieht eine Gruppe von Freiwilligen los, um den Gaisbühel sowie die Waldwege, Straßen und Bushaltestellen in der Umgebung sauber zu halten.

„Wir haben so viel Glück, dass wir hier an diesem schönen Ort gelandet sind, und wollen auch unseren Teil dazu beitragen, dass er so schön bleibt“, so die jungen Männer, denen die Arbeit an der frischen Luft großen Spaß macht. Natürlich wird sich der Gaisbühel auch dieses Jahr wieder an der Flurreinigung der Gemeinde Bludesch beteiligen. Diese bietet unseren Bewohnern eine willkommene Möglichkeit, Kontakte zu ihren Nachbarn zu knüpfen.

Im neuen Quartier am Glaserweg wohnen auch 36 Kinder, hier spielen Mohamed, Sanya und Mirwais..

Informations- und Gesprächsabend zum Lustenauer „Flüchtlingsquartier am Glaserweg

Das Land Vorarlberg hat in Lustenau am Glaserweg ein Gebäude, in dem früher eine Diskothek und ein Fitnessstudio eingerichtet waren, für die Unterbringung von Flüchtlingen in der Grundversorgung angemietet. 82 Menschen aus Kriegsgebieten in Syrien, Irak und Afghanistan haben zwischenzeitlich das Quartier bezogen. Der von Land und Gemeinde organisierte Informations- und Gesprächsabend im Reichshofsaal stieß auf großes Interesse.

Quelle: Gemeinde Lustenau
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Die zwei Tänzer Gulwarhar und Mohammad Arsed (v.l.n.r.) zeigten gerne ihr Können.

Faschingsfeier in der ifs-Jugendwohngemeinschaft in Lustenau brachte alle zusammen

Am Faschingsdienstag haben die 25 Jugendlichen der ifs- Jugend-Wohngemeinschaft an der Hohenemser Straße (ehemaliges Fullhouse), gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern Nachbarn mit ihren Kindern und Helfer zu einer Faschingsfeier eingeladen.

Quelle: Gemeinde Lustenau
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Guter Start für Begegnungsstube in Hard

Guter Start für Begegnungsstube in Hard

Auf reges Interesse stößt die Begegnungsstube im Seniorenhaus in der Gemeinde Hard. Mit dieser Veranstaltung möchte die Gemeinde den Kontakt zwischen der Harder Bevölkerung und Flüchtlingen fördern. Das dies bestens gelingt, beweisen die Veranstaltungen am 15. Jänner und 12. Februar, die von rund 50 bzw. 70 Hardern und Flüchtlingen genützt wurden, um sich bei Kaffee und Kuchen besser kennen zu lernen.
Gemeinde Hard

Für Moawia und seine Familie ist Hard zur zweiten Heimat geworden. Für Moawia und seine Familie ist Hard zur zweiten Heimat geworden.

Interview mit Flüchtling aus Syrien

Moawia Posstajie ist ein junger Familienvater, der aus Syrien nach Österreich flüchtete. Seit 2014 lebt der anerkannte Konventionsflüchtling in Hard und ist hier als Heimhelfer im Seniorenhaus am See tätig.

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Offener Abend in Harder Flüchtlingsunterkunft Bgm. Harald Köhlmeier, Rosi Meichenitsch und Petra Gebhard

Offener Abend in Harder Flüchtlingsunterkunft

Tolle Stimmung herrschte am 10. März im ehemaligen Gasthof „Löwen“, als die Rotkreuzabteilung Hard, die Gemeinde Hard und die im „Löwen“ untergebrachten Kriegsflüchtlinge zum „Abend der offenen Tür“ luden.

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Kontakt mit Flüchtlingen fördern | Gemeinde Hard Bashar Al Matter Kontakt mit Flüchtlingen fördern | Gemeinde Hard Mohammed Jad Toubaji

Kontakt mit Flüchtlingen fördern

Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Begegnungsstube“ im Seniorenhaus möchte die Gemeinde Hard den Kontakt zwischen Kriegsflüchtlingen und der Harder Bevölkerung fördern. Die Auftaktveranstaltung fand am 15. Jänner statt.

Zwei Kriegsflüchtlinge, die sich von Beginn an daruaf freuten, sich mit Harderinnen und Hardern auszutauschen, sind die beiden Syrer Mohammed Jad Toubaji und Bashar Al Matter, die von Pfarrer Hubert Lenz aufgenommen wurden.

Mohammed ist 20 Jahre alt und studierte in seiner Heimatstadt Damaskus Tourismus. Seine Flucht führte ihn über den Libanon, die Türkei, Dubai und Griechenland zu uns. Er ist sehr gerne in Österreich, auch wenn in den Augen der Einheimischen oft die Skepsis ihm gegenüber zu lesen ist. „Dabei kam ich nicht der Wirtschaft oder des Geldes wegen nach Europa, sondern weil ich einfach keine andere Wahl hatte. Aufgrund meiner Nationalität wurde mir in Dubai und Abu Dhabi nämlich ein Visum verwehrt“, erzählt Mohammed.

Bashar ist ein 21-jähriger Student aus Sweda, dessen Flucht über die Ägäis nach Österreich führte. Sein Vater, sein Bruder und seine Schwestern sind ebenfalls aus Syrien geflohen - nach Deutschland -, alleine seine Mutter lebt heute noch in Damaskus. Bashwar ist sehr gerne in Österreich, sehnt sich aber nach seiner Heimat und möchte wieder nach Syrien zurückkehren, wenn der Krieg vorbei ist.
Gemeinde Hard

Literatur-Matinée

Literatur-Matinée

60 Millionen Menschen sind auf der Flucht - die höchste Zahl, die der UN- Flüchtlingsrat je verzeichnet hat. Dass hinter jedem Flüchtling auch ein Mensch steckt, wird leider oft vergessen. Unter dem Motto „Solange uns Menschlichkeit verbindet, ist es egal, woher wir kommen“ fand am Sonntag, den 6. März 2016 im ORF-Landesfunkhaus eine wirklich bewegende Veranstaltung statt. Selbstverfasste Kurzgeschichten, eigene Lebensgeschichten und Gedichte wurden von Flüchtlingen in Dialogform mit großen Emotionen vorgetragen.

Lebensträume und Pläne wurden durch Flucht unterbrochen und trotzdem geben sie nicht auf. Unter den Geflüchteten befinden sich auch AutorInnen und SchriftstellerInnen. Mit ihren persönlichen Texten berührten sie die Besucherinnen und Besucher. Ein wirklich bewegender Anlass zum Gedanken des Miteinanders und der Menschlichkeit. Musikalisch begleitet wurde die Literatur-Matinée von Musikern aus Syrien und Gambia sowie George Nussbaumer. vorarlberg.orf.at

Kunstauktion für Flüchtlinge

Kunstauktion für Flüchtlinge

Auf Initiative der „art for refugees“, eine Plattform bekannter Vorarlberger KünstlerInnen, fand am Donnerstag, den 12. November 2015 eine Kunstauktion für Flüchtlinge statt. Intention der Initiatoren war es, renommierte und regionale KünstlerInnen für die Aktion zu gewinnen, um somit einen Impuls für Menschlichkeit und Toleranz in Vorarlberg zu setzen. Über 70 Vorarlberger Kunstschaffende erklärten sich bereit, ihre Werke unentgeltlich der Versteigerung zur Verfügung zu stellen, um damit Flüchtlinge im Land zu unterstützen.

Erfreulich, dass nicht nur alle KünstlerInnen großzügigerweise ihre Arbeiten zur Versteigerung gespendet haben, auch das vorarlberg museum unterstützte die Auktion in vollem Umfang. Der Erlös der Auktion kam der Caritas Vorarlberg zugute, die damit Kreativ-Workshops für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge ermöglichen konnte.

Feldweihnacht der Lustenauer Pfadis Auch die Flüchtlinge in Lustenau bekamen ein Weihnachtsgeschenk von den Pfadis.

Feldweihnacht der Lustenauer Pfadis

Am 19.Dezember fand beim Lustenauer Pfadiheim die Feldweihnacht statt, gemeinsam mit den Pfadikindern, Jugendlichen und deren Familien. Beim Laternenlauf mit verschiedenen Spielen und gemeinsamen Singen am Lagerfeuer stimmten sie aufs Weihnachtsfest ein und verabschiedeten die Kinder in die Ferien.

Quelle: Gemeinde Lustenau
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Ein frohes Fest für Flüchtlinge Petra Gebhard von der Rotkreuzabteilung Hard spielte das Christkind.

Ein frohes Fest für Flüchtlinge

Die Rotkreuzabteilung Hard und die Marktgemeinde Hard veranstalteten eine Weihnachtsfeier für die in unserer Gemeinde untergebrachten Kriegsflüchtlinge. Der weihnachtlich geschmückte „Löwen“-Saal bildete am 21. Dezember den Rahmen für die Weihnachtsfeier, mit der die Initiatoren den in Hard untergebrachten Kriegsflüchtlingen, darunter auch zahlreiche Kinder, die Möglichkeit gaben, ihre Sorgen für kurze Zeit zu vergessen.

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Flüchtlinge sagen Danke in Bregenz

Flüchtlinge sagen Danke

Am 14. Jänner 2016 bedankten sich die jungen, unbegleiteten Flüchtlinge bei der Bregenzer Bevölkerung für deren Unterstützung. Mit selbstgemachten syrischen Leckereien und vor Ort gebackenem Fladenbrot verwöhnten die Flüchtlinge die Interessenten und Interessentinnen. Beim Weihnachtsmarkt ergaben sich interessante Gespräche und zahlreiche Kontakte, die sich über die Gabe der jungen Menschen sehr freuten.

Wir sind aktiv! Flüchtlinge in Alberschwende Wir sind aktiv! Flüchtlinge in Alberschwende

Wir sind aktiv

Asylsuchende organisieren gemeinsam mit freiwillig Engagierten eine Drehscheibe für Nachbarschaftshilfe und begleitete Berufsorientierung in Alberschwende
Asylsuchende sind per Gesetz zur Untätigkeit gezwungen. In Alberschwende, wo sich die Initiative "Wir sind Asyl" erfolgreich gegen die Abschiebung syrischer Flüchtlinge eingesetzt hat, wurde ein Projekt zur Selbsthilfe gestartet. Flüchtlinge betreiben gemeinsam mit Ehrenamtlichen und in Kooperation mit der Caritas eine Drehscheibe zur Nachbarschaftshilfe. Wer Mithilfe, beispielsweise in Garten, Haus oder der Landwirtschaft braucht, kann sich im Büro der Initiative "Wir-sind-aktiv" melden. Der Raum wurde von einem Regionalentwickler zur Verfügung gestellt. Flüchtlinge mit guten Deutschkenntnissen bauen die Drehscheibe mit auf. Über die Nachbarschaftshilfe wollen sie die sozialen Kontakte intensivieren und ihre Deutschkenntnisse verbessern.

Starthilfe für die Arbeitssuche
Wesentliches Ziel der Initiative ist, die jungen Männer für den Arbeitsmarkt in Vorarlberg fit zu machen. So werden erste Kontakte zu Betrieben geknüpft, Gespräche mit Unternehmen vorbereitet. Sobald die Asylverfahren positiv abgeschlossen sind, sollen die Männer aktiv nach Arbeit suchen können. "Wir helfen beim Erstellen von Lebensläufen, bereiten Bewerbungsgespräche vor", sagt Jodok Rüf, ein Technikstudent. 15 Männer sind aktuell in der Datei der Drehscheibe. Sie bringen vielfältige berufliche Fähigkeiten, vom Konditor über den Labortechniker bis zum Maschinenbauer oder Juristen, mit. (Jutta Berger, 27.7.2015, derstandard.at)

Informationen, Ablauf und notwendige Formulare zum Modell der „Begleiteten Berufsorientierung“ finden Sie unter: FLÜCHTLINGS-BESCHÄFTIGUNG

Jodok Rüf und Laith Alfandi schildern ihr Projekt bei der Pecha-Kucha-Night in Dornbirn: www.youtube.com

Sportvereine in Hohenems integrieren Flüchtlinge

Mehrere Hohenemser Sportvereine öffnen sich für Flüchtlinge.

In den Mannschaften des VfB Hohenems spielen bereits einige in Hohenems wohnhafte Asylwerber mit und sind dort voll integriert. Aufgrund der hohen Nachfrage bietet der VfB nun zusätzlich einen wöchentlichen Trainingsnachmittag speziell für Flüchtlinge an. Am vergangenen Dienstag machten sich auch Rebekka Giesinger von der Caritas, Vizebürgermeister Bernhard Amann und Sportstadtrat Friedl Dold persönlich ein Bild des Trainings mit Fußballtrainer Simon Reis…

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Sehen und gesehen werden

Sehen und gesehen werden

Bald nach Ankunft der ersten AsylwerberInnen in der Tennishalle in Götzis – im Sommer 2015 – fand sich ein Netzwerk von Engagierten zusammen, um den Neuangekommenen ihre Heimat zu zeigen. Seither organisieren sie regelmäßige Spazier- und Wanderausflüge in der Umgebung sowie Besuche von Kulturveranstaltungen und Sehenswürdigkeiten in Vorarlberg. Immer wieder finden sich weitere Interessierte, die sich anschließen. Im Herbst hat sich neben der Wandergruppe auch eine von Freiwilligen organisierte Veranstaltungsgruppe gebildet. Vom Eishockey- übers Fußballmatch bis hin zur eigenen Tanzveranstaltung im angemieteten Jugendclub, gibt es auch hier ein breites Angebot an verschiedensten Veranstaltungen zu besuchen. Und erst seit kurzem trifft sich in Götzis eine Sportgruppe jeden Freitagnachmittag zum Fußball und Volleyball spielen oder gar für einen Berglauf. Den GötznerInnen ist es wichtig, dass die neuen Mitglieder ihrer Gemeinde auch unter die Leute kommen und sich Gelegenheiten bieten, einander kennenzulernen.

Helga Hämmerle, Tennishalle Götzis
Aus dem Alltag des Zusammenlebens

Ganz normal. Aus dem Alltag des Zusammenlebens

Höchst hat rund 8000 Einwohner, die Gruppe von zirka 30 AsylwerberInnen die hier lebt, fällt kaum auf im Alltag und doch ist das Thema gegenwärtig. Was kann passieren, wenn wir in Kontakt treten, wenn wir das Gespräch suchen, Hilfe anbieten, eigene Ängste überwinden und uns öffnen? Das dürfen wir in Höchst erleben, seit sich im vergangenen September der „Freundeskreis“, eine lose Gruppe von Menschen, die Flüchtlinge beim Ankommen und Einleben unterstützt, gegründet hat. Dabei ergeben sich immer wieder berührende, überraschende und kuriose Momente: Wie beim Kennenlern-Frühstück, als ein syrischer Familienvater im Gespräch mit mehreren älteren Damen richtig aufblühte. Als er sie ein paar Stunden später beim Adventkonzert der Bürgermusik in der Kirche wieder traf, lud er sie spontan zu einer Tasse Tee ein. Oder als Ayham im Rahmen der Nachbarschaftshilfe an die Pfarre vermittelt wurde. Der Messner war sehr froh über die Unterstützung in der Kirche, jedoch auch unsicher, wie ein Moslem reagiert, wenn er in der Kirche arbeiten sollte. Für Ayham war das jedoch kein Thema. Mit großer Freude half er die Christbaumkugeln abzuschmücken und die Stiegen vom Schnee zu befreien. Dabei ergab sich ein Gespräch über Religionen und verschiedene Bräuche.

Kinder begegnen einander noch viel offener. Sie sind noch unverdorben von Vorurteilen und das gemeinsame Spiel verbindet. Wir beobachten Szenen, in denen arabisch sprechende Kinder mit deutsch sprechenden Kindern Lego spielen und dabei sowohl Farben als auch Zählen lernen, ganz nebenbei und selbstverständlich. Auch die Motivation Deutsch zu lernen, ist im Ort sehr hoch. In einer Familie sprach die Frau vorerst noch gar kein Deutsch, während ihr Mann bereits ein paar Brocken beherrschte. Beim nächsten Besuch, begrüßte mich die Frau auf Deutsch. Beide sahen meinen überraschten Gesichtsausdruck und da erklärte ihr Mann stolz, dass er jeden Tag 2-3 Stunden mit ihr übe. Die Wände in ihrer Wohnung seien voller Plakate mit Vokabeln, Gegenstände sind zweisprachig beschriftet und jedes neue Wort wird gierig aufgenommen. Oft stoßen wir jedoch auch auf Gegebenheiten, die auf beiden Seiten Irritationen auslösen. Aufgrund der guten Basis miteinander, können diese aber sofort angesprochen und damit aufgelöst werden, denn in der Regel sind es Missverständnisse und Unwissenheit.

Was passiert also, wenn wir in Kontakt treten und offen miteinander umgehen? Es entstehen Beziehungen und in Beziehungen werden Vorurteile abgebaut, Ängste klären sich und Unsicherheiten haben ihren Platz und können bearbeitet werden.

Jasmin Lederer, Freundeskreis Höchst

Einfach mal raus

Edith Frohnwieser war im Februar 2015 ehrenamtlich bei der Caritas Flüchtlingshilfe tätig. Dort unternahm sie Ausflüge mit Flüchtlingen. „Einfach mal raus und was anderes sehen“, so dachte sie, das würde ihnen bestimmt gefallen. Und ihr Angebot wurde dankend angenommen. Zurück im Studienalltag, wollte Edith diese regelmäßigen Ausflüge nicht aufgeben. So kam es, dass eine Gruppe engagierter StudentInnen, SÖPPS (Sozialpolitische und –ökonomische Plattform der StudentInnen), mit einem ausgearbeiteten Konzept in der Tasche im Frühjahr 2015 bei der Caritas in verschiedenen Flüchtlingsheimen vorsprachen. Sie wollten den Flüchtlingen durch wöchentliche Ausflüge die Möglichkeit bieten einmal raus zu kommen, um Vorarlberg und seine BewohnerInnen besser kennenzulernen. Sei es eine Besichtigung der Käserei oder der Besuch eines Eishockeymatchs, die regelmäßigen Ausflüge mit den SutdentInnen sind für die BewohnerInnen der Flüchtlingsheime Feldkirch, Hohenems, Lingenau und Bregenz zu einem bedeutenden Fixpunkt im Alltag geworden.

Edith Frohnwieser, Sozialpolitische und -ökonomische Plattform der StudentInnen | soepps.wordpress.com
Offenes Singen, Kontaktchor

Offenes Singen

Als Raum in dem neben Musik auch Freundschaften und Sprachkenntnisse entstehen, trifft sich wöchentlich in Feldkirch eine zusammengewürfelte Gruppe von Einheimischen und Flüchtlingen, um gemeinsam zu singen und musizieren. Unter der Chorleitung des erfahrenen Kolumnisten, Musikers und Autors Ulrich Gabriel gründete man im vergangen Sommer den sogenannten KONTAKTCHOR. Immer wieder ist der Chor auch bei verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen anzutreffen. Jeden ersten Montag im Monat lädt der Chor im Theater am Saumarkt zum „Offenen Singen“ ein. Dann kann sich jeder der Lust hat zum Kontaktchor hinzu gesellen, zuhören, mitsingen und Kontakt aufnehmen.

Kontaktchor Feldkirch | Termine unter: www.saumarkt.at

Alltagshilfe und Seelsorge

„Shems“ ist das arabische Wort für „Sonne“. Der in Dornbirn ansässige Verein SHEMS – Sozialwerk europäischer Sufis hat sich zur Aufgabe gemacht, Flüchtlingsseelsorge anzubieten. Viele der geflüchteten Menschen kommen aus arabischen Ländern und sind Muslime. Einige der Vereinsmitglieder von SHEMS verbindet ein ähnliches Schicksal mit den Geflüchteten, denn auch sie kommen teilweise aus Kriegsgebieten.

Die Initiative startete gleichzeitig mit dem Projekt „Vindex-SoHi“ (Vindex Soforthilfe) des Vereins Vindex – Schutz und Asyl, nach den Protesten der Flüchtlinge aus dem Flüchtlingslager Bildgasse in Dornbirn, wegen mangelnder Unterstützung im Alltag.

An diesem beteiligte sich SHEMS vor allem mit dem Sammeln von Hygieneartikeln und Kleiderspenden. Nach Beendigung des Projektes blieb SHEMS in der Bildgasse in Dornbirn aktiv, hinzu kam das Flüchtlingsheim Gaisbühel. Nun unterstützt der Verein Flüchtlinge aus den beiden Heimen bei Behördengängen sowie bei Alltagsthemen und ist in der Flüchtlingsseelsorge tätig. Ein großes Anliegen ist es, den Flüchtlingen einen Rahmen zu bieten, um sich einmal richtig ausreden können.

SHEMS – Sozialwerk europäischer Sufis | www.shems.org
Why?nachten

Why?nachten

Kurz vor Weihnachten trafen sich im Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast rund 120 Personen aus aller Welt zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier. Syrer, Iraker, Vorarlberger, Dänen, Ungaren, Deutsche, Afghanen und noch viele andere Nationen setzten mit der Veranstaltung ein Zeichen des Zusammenhalts. Why?nachten heißt das Projekt, das von freigeist - junge initiative arbogast, der Jungen Kirche und dem Kleiderzirkus gemeinsam veranstaltet wurde.

Nach den Willkommensworten in drei verschiedenen Sprachen - passende Dolmetscher wurden einfach aus dem Publikum gefischt - ging es mit Poetry Slam und einem musikalischen Mix der Kulturen weiter. Die zahlreichen Gäste brachten die Tanzfläche zum Beben. Und Wärme wurde nicht nur unter den Tanzenden spürbar. In der kleinen Boutique des Kleiderzirkus konnte sich jedermann für den Winter mit warmer Kleidung eindecken. Noch bis in die späten Abendstunden saß man rund ums Lagerfeuer. Die Freude am Zusammensein, das Lachen jedes Einzelnen - Deshalb feierten wir alle gemeinsam Why?nachten.

Katharina Lenz, „freigeist – junge initiative arbogast“ in Kooperation mit der Jungen Kirche und dem Kleiderzirkus | facebook.com/freigeist.arbogast
Grenzenloses Kochen

Grenzenloses Kochen

Bereits seit 2013 gibt es in Feldkirch die Aktion „Grenzenloses Kochen“. Drei bis vier Mal pro Jahr treffen sich Menschen unterschiedlichster Herkunft zum gemeinsamen Kochen ihrer heimischen Gerichte. Gekocht und serviert wird Essen aus aller Welt. Alle TeilnehmerInnen bringen die Zutaten für ihr eigenes Gericht mit. Gäste, die nicht kochen, können die Speisen gegen eine freiwillige Spende ebenfalls genießen und sich beim Aufräumen beteiligen. Die nächsten Kochtermine sind Freitag, 18. März sowie Freitag, 20. Mai 2016 ab 18 Uhr in der Polytechnischen Schule Feldkirch.

Amt der Stadt Feldkirch, Integration | www.feldkirch.at
Cuisine Mondiale

Cuisine Mondiale

Ende Oktober lud die Cuisine Mondiale zum Essen mitten in Feldkirch ein. Über 20 kochbegeisterte Syrer und Iraker kochten in fünf Privatküchen Gerichte aus ihrer Heimat und servierten diese unter freiem Himmel den Passanten. Um die Mittagszeit wurden in der Feldkircher Marktgasse Tische aufgebaut und gedeckt. Das Bild von Töpfe-tragenden Leuten, die aus den verschiedenen Türen traten und aufdeckten, zog die Blicke auf sich. Die Köche luden alle Passanten ein mitzuessen. Da gab es unterschiedliche Reaktionen. Von Verwunderung über Skepsis bis Begeisterung war alles dabei. Die meisten jedoch folgten der Einladung und so füllten sich die Bänke und die Mägen. Das Eis war gebrochen und es herrschte reger Austausch. Bei der Spontanaktion wurden Kontakte geknüpft, Vorurteile und Ängste abgebaut. Fazit: Feste zu feiern verbindet.

Katharina Lenz, "freigeist - junge initiative arbogast" in Kooperation mit der Jungen Kirche, der Stadt Feldkirch undengagierten Privatpersonen.
Neue Elternlotsen / Stadt Hohenems Asylwerber als Lotsen

Asylwerber als Lotsen in Hohenems

Am Freitag, den 29. Jänner 2016, wurden zwei Asylwerber aus dem Irak von Stadtpolizist Dieter Heinzle zu Elternlotsen ausgebildet. Die beiden bekundeten gegenüber dem Caritas-Personal ihr Interesse an dieser Tätigkeit.

Quelle: www.hohenems.at
Flüchtlingsfest in Feldkirch | © Dietmar Mathis Gemeinsam Essen, Trinken und Feiern war beim "Flüchtlingsfest" in Feldkirch angesagt. (Foto: Dietmar Mathis)

Beste Stimmung beim "Flüchtlingsfest" in Feldkirch

Am 30. September 2015 fand das „Flüchtlingsfest“ statt. Zahlreiche Gäste aus unterschiedlichen Nationen kamen im Reichenfeld zusammen, lernten sich kennen, aßen, tranken und tanzten gemeinsam.

Zum vollständigen Artikel: www.feldkirch.at
Deutschkurs in Lustenau Deutschkurs in Lustenau.

Die Sprache ist der Schlüssel

Seit Mitte Juni syrische Flüchtlinge in der Grundversorgung in Lustenau aufgenommen worden sind, zeigt sich eine Welle an Hilfsbereitschaft und breiter Unterstützung durch viele uneigennützige Menschen in unserer Gemeinde. Von besonderer Bedeutung ist das Engagement der vielen Lustenauer Lehrerinnen und Lehrer, die sich spontan bereit erklärt haben, ehrenamtlich im Sommer Deutsch zu unterrichten.

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Grandiose Stimmung beim Konzertreigen | © Foto Marcus Engel Grandiose Stimmung beim Konzertreigen. (Fotos Marcus Engel)

Give peace a chance – Rekorderlös beim Benefizkonzert

Helfen schenkt Freude, dem Beschenkten und dem, der gibt. Das Benefizkonzert „Give peace a chance“ am 29. August hat das auf wunderbare Weise verdeutlicht: Ein traumhafter Sommerabend mit cooler Musik, köstlichen orientalischen Speisen und einem begeisterten Publikum machte das Gewächshaus zum Anziehungspunkt in Lustenaus Zentrum.

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Willkommen in Lustenau Willkommen in Lustenau

Von Kindern für Kinder

Die Lustenauer Kinder Mathilda Hofer, Franziska Bösch, Emilie und Ludwig Riedmann haben mit ihrer einfach wunderbaren Spenden-Aktion nicht nur die syrischen Kinder in unserer Gemeinde zum Strahlen gebracht, sondern auch Erwachsene zu Tränen gerührt.

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Zaher beim mithelfen im Werkhof Hohenems. Zaher beim Mithelfen im Werkhof Hohenems.

Flüchtling hilft mit!

Stundenweise arbeitet der 28-jährige Zaher im Werkhof mit. Zaher stammt aus Afghanistan und spricht insgesamt sechs Sprachen, unter anderem auch Deutsch. Durch die Beschäftigung beim Werkhof versucht er in seinem Alltag einen geregelten Ablauf einzubringen und sich dadurch zu integrieren und in Österreich Fuß zu fassen.

Zum vollständigen Artikel: www.hohenems.at/de/news/zusammen-leben-aktuell/fluechtling-hilft-mit

Festspiel-Konzert für Flüchtlinge

Am 22. August, einem sonnigen Samstagvormittag, wurden Flüchtlinge und ihre Betreuer zu einer Generalprobe der Wiener Symphoniker im Rahmen der Bregenzer Festspiele eingeladen. Durch diese Privatinitiative sollte es den Flüchtlingen ermöglicht werden, neue Kontakte zu knüpfen. Denn: »Musik spreche jeden an und verbinde, das solle damit auch passieren.«

Quelle: www.vorarlberg.orf.at
Segelkurs für Flüchtlingskinder |  © ORF Flüchtlingskinder beim Segelkurs

Segelkurs für Flüchtlingskinder

Der Yacht-Club Bregenz veranstaltete im August zusammen mit dem Verein „Vindex Schutz und Asyl“ einen Segelkurs für Flüchtlingskinder. Die Organisatoren wollten mit dem Kurs ein Zeichen setzen. Die Kinder seien zum Teil schwer traumatisiert. »Es sei wunderbar sie lachen zu sehen«, so Clemens Trappel.

Zum vollständigen Artikel: www.vorarlberg.orf.at
Freundschaftsspiel gegen Asylwerber| Quelle: www.vol.at Der FC Tosters 99 beim Freundschaftsspiel gegen die Asylwerber

Freundschaftsspiel gegen Asylwerber

Am 21.August veranstaltete die Stadt Feldkirch und der FC Tosters 99, der seit kurzem 12 Nationen in seinem Verein zählt, ein Feundschaftspiel gegen die Asylwerber aus Tisis. Die Veranstaltung wurde zahlreich besucht und war somit ein wunderbarer Erfolg.

Quelle: www.vol.at
David H. | Nachbarschaftshilfe | Integration von Flüchtlingen David H. beim Gießen der Dorfgartenanlagen in Sulzberg.

Integration durch Nachbarschaftshilfe

Unsere Dorfgartenanlagen werden schon seit Jahren von Asylsuchenden im Rahmen der Nachbarschaftshilfe betreut. Mit großer Zufriedenheit und Begeisterung seitens der Sulzberger Bevölkerung und der Flüchtlinge. So sieht es immer ordentlich aus und die Asylwerber und Asylwerberinnen können einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen - eine WIN-WIN Situation für alle Beteiligten.

Fussballturnier 2015 - © Foto: Werner Schnetzer Fussballturnier 2015 - © Foto: Werner Schnetzer

Fussballturnier in Zwischenwasser

Im Juni 2015 zeigten die Vereine FC Zwischenwasser & Sparverein Jägerstube, dass Integration in Vorarlberg bereits gelebt wird. So organisierten die beiden Veranstalter ein Fußballturnier, bei dem zwei Mannschaften bestehend aus Asylwerbern, einmal vom Haus der Frohbotschaft und vom Haus Muntlix teilnahmen. Trotz widrigen Witterungsverhältnissen hat die Bevölkerung durch ihren zahlreichen Besuch in der Gemeinde Zwischenwasser einmal mehr dazu beigetragen ein fröhliches Fest wachsen zu lassen. Rund 40 Asylwerber sind bereits in der Gemeinde wohnhaft und haben sich bestens integriert.

Quelle: www.vol.at

Aufruf zur Menschlichkeit in Alberschwende!

Der Bund trat mit der Bitte an die Gemeinden heran Asylplätze zu schaffen. Zahlreiche Gemeinden und Privatpersonen wurden aktiv und stellten Plätze zur Verfügung. Die Asylwerber die bei uns ankamen wurden sehr offenherzig aufgenommen. Schon nach kurzer Zeit wandelte sich das mediengeprägte Bild vom "Asylanten" zum "Menschen", der um Schutz und Unterstützung bittet. Fernab von Asylzentren erfuhren wir was die Flüchtlinge bereits erleiden mussten. Wir erkannten die Not, die Traumata; und wir realisieren Gewalt und Willkür, der diese Menschen ausgesetzt waren.

Unsere neuen Mitbürger sind gut ausgebildete, weltoffene junge Männer, die in der Gemeinde mithelfen und mitarbeiten, wo immer sie gefragt werden. Eine Welle der Solidarität geht durch unser Dorf. Es entwickelte sich integrativer Prozess mit hoher Eigendynamik. Dazu ein kleiner Überblick:

  • Unser syrischer Mathematiker hält an der VMS Mathematikunterricht in englischer Sprache – die Schüler sind begeistert und nützen auch die Gelegenheit, etwas über Syrien zu erfahren.
  • Mithilfe in Privathaushalten, wenn diese über die Caritas angefordert wird (Nachbarschaftshilfe).
  • Ein Asylwerber ist bereits beim Fußballverein unter Vertrag.
  • Einladung in die Sonntagsmesse durch Pfarrer Peter Mathei (es war der Wunsch der Flüchtlinge, eine Messe besuchen zu dürfen).
  • Freiwilliger Deutschkurs durch eine Lehrerin, um das im offiziellen Deutschkurs Erlernte zu vertiefen.
  • Ostersonntag nach der Messe - Syrische Agape am Dorfplatz

Unterstützung durch Vereine und Organisationen:

VINDEX

Vindex ist ein interkultureller Zusammenschluss von anerkannten Konventionsflüchtlingen, asylsuchenden und einheimischen Menschen. Vindex berät und begleitet Menschen, die in Österreich um Schutz gebeten haben, hier Fuß zu fassen, Wurzeln zu schlagen.

www.vindex.at

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